Flüchtlings-Cloud

Das Kompetenzzentrum Internationale Sicherheit hat wissenschaftlich ein Projekt von Oracle Deutschland begleitet. Es geht um ein IT-Tool – eine Cloud -, um Flüchtlingsströme besser auf die Länder und Kommunen verteilen zu können.

Eine schlanke flexible IT-Anwendung kann geschaffen werden, um die effiziente Koordinierung der Flüchtlingsströme abzubilden. Im Idealfall erfolgt die vollständige Vernetzung Bund/Länder/Kommunen zum Kapazitätsabgleich der Plätze (IST, SOLL) und Finanzen. Aber auch Teillösungen auf regionaler Ebene wären bereits eine deutliche Verbesserung des Status quo, denn heute erfolgen die Abstimmungen vorwiegend in Telefonkonferenzen und per eMail. Mit einer solchen Anwendung kann auf die Dynamik des Kapazitätsmanagement reagiert werden, die sich aufgrund der vielen Beteiligten und der Planungsparameter ergibt, z.B.

  • wenn Plätze frei werden, können diese zeitnah neu verplant werden, auch zielgruppengenau,
  • ständig werden lokal neue Plätze geschaffen (z.B. Container, Hotelanmietung), diese sind mit Bereitstellungstermin und Kosten abbildbar und können vorausschauend mit verplant werden,
  • regionale Engpässe werden auf Grund von Hochrechnungen frühzeitig transparent, so können überregionale Lösungen gemeinsam proaktiv gesucht werden,
  • finanzielle Auswirkungen, die sich aus den Zuweisungen ergeben, werden abgebildet und können für Budgetverhandlungen zwischen den Verwaltungsebenen genutzt werden.